Samstag, 10. Dezember 2016
Klischee und Vorurteil
Es gibt Dinge, die sind in unseren Köpfen!
Die Kataloge und Werbung hat dazu viel getan.
Eine Freundin von mir, sie heist Ly (sprich Li).
Sie fährt LKW, ist eine Schlanke und Attraktive Frau.
Habe schon oft gehört, eine Frau die LKW fährt ist nie Hübsch.
Sie ist eine mit Stämmiger Statur, dazu ein großer Oberarm Umfang.
Aber kaum das Ly auftaucht, scheinen alle diese Dinge vergessen.
Das ist auch so , wenn sie mit ihrer Harley auftaucht.
Frauen fahren kein Motorrad, besonders nicht solch schweren Geräte.
Die Weiblichen Motorrad Fahrer, sind eine sehr stark wachsende Gemeinde.
Mehr und Mehr, sehe ich auf den Straßen die langen Haare unter den Helmen hervor ragen.
Auch meine Kleine Schwester, fährt mit ihren 16 ein Leichtkraftrad!
Sind diese Weiblichen Wesen denn Automatisch Lesbisch?
Wohl nicht!
Ly ist mit ihrem Mann sehr Glücklich und dazu Mutter zweier Söhne.
An der Arbeit oder dem Hobby liegt es wohl nicht.
Ist meine Schwester von der anderen Fakultät?
Mit 16 da hat man eben eine Sturm und Drang Phase.
Aber da auch sie mit einem Jungen Mann zu Hause überrascht wurde.
Auch nicht!
Auch hier werden immer wieder, die Klischees und Vorurteile deutlich.
Meine Schwester, eine Schlanke und mit 170cm Größe.
Nicht gerade eine Aussergewöhnliche Erscheinung.
Wie steht es mit Jay?
Die ist doch....
Als ich Jay traf, da waren wir gerade erst Volljährig.
Ich war ihre Nachbarin, in meiner ersten eigenen Wohnung.
Sie wohnte noch bei ihren Eltern, hatte gerade die Schule beendet.
Machte ein Freiwilliges Soziales Jahr!
Wollte Studieren, Kunst.
Blonden Frauen haftet ja auch ein gewisses Vorurteil an.
Ihre Haare reichten ihr bis zur Hüfte, hatte eine Normale Figur.
Gut, das klingt nach naja ist nicht so.
Also um es auf den Punkt zu bringen, bei ihr ragen keine Knochen hervor.
Sie hat ein rundliches Gesicht.
Nicht gerade Konfektion 36 aber 38!
Jay hält sich selbst für Dick, treffender wohl Pummelig.
Sollte jetzt nicht zu Abwertend sein.
Jedenfalls, sie sieht nicht Lesbisch aus.
Nicht nach dem was so als Vorurteil gilt.
War selber Überrascht als ich von ihrer Neigung erfuhr.
Das erste Date mit ihr, wie sie in ihrem Kleid vor mir Stand.
Muss gestehen, meine Augen ruhten ab und an auf ihrem vollen Dekoltee.
Wenn sie da unter der Dusche steht, dann kann ich mir nicht Verkneifen sie zu Beobachten.
Mit den Augen ihre Rundungen entlang zu gleiten.
Es würde niemand erahnen, das diese Frau seit Jahren in einer Partnerschaft mit einer Frau lebt.
Was aber ist mit mir?
Kurze Haare, eine Schlanke Figur.
Mache viel Sport.
Mein Körper ist mein Kapital.
Aber bei mir würde auch niemand erahnen, wie mein Privates aussieht.
Ganz zu Schweigen von der Arbeit.
Für die Nachbarn, da sind wir zwei Frauen.
Die als Wohngemeinschaft zusammen leben.
Auch unsere Hobbys sind wie die von anderen.
Wenn dann zur Sprache kommt, das wir ein Paar sind.
Große Augen, dazu die Frage wirklich.
Aber wie kommt es dazu?
Jay merkte in der Pubertät, das sie für Frauen schwärmt.
War immer schon zum Weiblichen Geschlecht hingezogen.
Hatte es gerade in der Schule nicht einfach.
Iiiiiih, die steht auf Mädchen, eine Lesbe!
So Erzählte Jay einmal.
Sie litt sehr darunter.
Aber durch mich da kann sie es genießen.
Ich selber hatte aus Geldsorgen, angefangen mein Körper zu Verkaufen.
Erst als Tänzerin, dann so richtig als Liebesdame.
Die WG mit Jay, das war auch ein Geldproblem.
Zum einen!
Zum anderen, wollte sie zu Hause raus.
Was bietet sich also an?
Zuerst, waren es Freundinnen die zusammen die Miete teilten.
Doch ich will keine Arbeit mit nach Hause nehmen.
Ich nahm mein ganzen Mut zusammen, gestand Jay meine Liebe!
Mit gerade mal 19!
Wir wussten auf was wir uns eingelassen hatten.
Das war nie ein Thema.
Professionelle, haben ja den Ruf.
Verlogen und Betrügerisch zu sein.
Komisch nur, das nie etwas Verschwindet.
Jay beklagt sich auch nie, es würde etwas fehlen von ihren Dingen.
Wir bereden auch alles Offen.
Es gibt keinerlei Geheimnisse zwischen uns!
Die Frage die sich stellt, ob meine Partnerin davon weis das ich hier Schreibe.
Sie hatte mich auch dazu ermutigt!

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Freitag, 9. Dezember 2016
Die Kunst der Einfallslosen
Es hat wohl noch nie jemand über die Einfallslosigkeit geschrieben.
Wenn einem nicht's Einfällt, worüber soll man Schreiben!?
Man sitzt da und der Kopf ist Leer.
Man Überlegt was man Schreiben soll.
Es braucht dazu eine Muse, geht eben nicht immer.
Krampfhaft versucht man eine idee zu Bekommen.
Schreiben über die Liebe?
Dazu gibt's geschätzte Milliarden Blogs.
Dauernd von meiner Freundin Schreiben, muss auch nicht sein.
Oh da wird doch nicht etwa......
Nein, sie ist eine Liebe.
Steht manches mal vor dem Spiegel und findet sich zu Dick.
Ach Mensch, du bist Hübsch, du bist eine Wundervolle Frau.
Floskeln, sonst nicht's.
Nein ernst gemeint, von Herzen.
Trotzdem im Kopf ist nicht's.
Kein Thema worüber es zu Bloggen lohnt.
Die Musik dudelt vor sich hin.
Der Blick geht in's Leere.
Angestrengt wird Überlegt.
Jay steht lächend vor mir.
Ihre Grübchen sind deutlich zu sehen.
Ihr Lockiges Haar....
Vielleicht mal über den Tag schreiben?
Es will einfach nicht klappen, mit dem Blog.
Kein Text will entstehen.
Alles klingt so, nach nicht's.
Es klingt wie Leere.
Über Ismen, da kann man Schreiben.
Über den Faschismus mir selber gegen über.
Wohl auch über den Imperialismus zu meinen Gefühlen.
Es klingt nach Selbstzerstörerischen Absichten.
Könnte es über mein Vater sein?
Mein Vater das Monster.
Oder meine Eltern die mich Erdrücken, mit Zuneigung.
Aber nicht's ist da, absolut nichts.
Die Zeit vergeht, während man überlegt.
Plötzlich, ist es Spät.
Man wird Müde.
Vom Nachdenken über die Leere im Kopf.
Die Gedanken,die nicht einfallen wollen.
Man beginnt dennoch zu Schreiben.
Was in einem Vorgeht.
Was passiert, während man etwas zum Schreiben sucht.
Nimm ein Stift und Papier.
Schreibe und Nerve uns nicht.
Verschone die Welt mit deinen Einfältigen Dingen.
Kein Hintergrund.
Keine Rudimentären Fakten.
Nicht einmal eine Bedeutungslose These.
Es bleibt nur eine Völlige Leere und nicht's über das es zu Schreiben gibt!

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Mittwoch, 7. Dezember 2016
Ungewöhnliches Paar
Man wird Denken, schon wieder eine Geschichte über die Liebe.
Das Ultimative Erlebnis, wie so oft.
Ist nicht jede Geschichte, das Ultimative?
Jedes Erlebnis,ist die Verkettung von Ereignissen.
Da nicht alle sich kennen, ist auch nicht alles gleich.
Was aber macht das so einmalig?
Es ist das die Menschen einmalig sind.
Ihre Art, das Wesen.
Diese ganze Mischung macht etwas einmalig.
Lesben gibt es doch auch genug.
Muss das denn Öffentlich sein?
Man könnte ja Tagebuch schreiben.
Es gibt so vieles was man könnte, man macht es nur nicht.
Eine gewisse Anonymität, vereinfacht das etwas.
Die Verdorbene verführt die Anständige.
Die Worte können Deutlicher sein, aber es muss ja nicht immer Subtil sein.
Das Paar begegnet sich in einer Vorstadt Siedlung.
Die Verdorbene, gerade Volljährig.
Kaum Geld und beginnt damit im Rotlicht Milieu mit Anschaffen.
Die Anständige, wohl Erzogen.
Merkt mit gerade mal Zwölf, das sie anders Empfindet.
Schwärmt nicht für Jungen, sie Schwärmt für die neue in der Nachbarschaft.
Beobachtet sie beim Sonnenbad, so Entblößt.
Schämt sich fast schon dafür.
Die Verdorbene, bemerkt das.
Eines Tages, sie fühlt das es Blicke gibt.
Merkt auch das Geredet wird.
Diese Junge Frau, so Hübsch.
Schlank und mit kurzem Schwarzen Haar.
Sie übt eine Faszination aus, auf eine Zwölf Jährige.
Gerade in der Pubertät.
Die Frage dann.
Gefällt dir was du siehst?
Ein Verschämter Blick.
Gerötete Wangen, Verlegen!
Ja.
Die Antwort.
Dann hilf mir das ich kein Sonnenbrand bekomme.
Als Einladung, die Flasche mit Sonnencreme lächelnd dem Jungen Mädchen entgegen Strecke.
Sie nimmt diese Einladung an.
Diese Zarten Hände, diese Wärme.
Das Lange Blonde Haar, kitzelt dabei auf der Haut.
Dazu ein paar Worte als Unterhaltung.
Magst du Frauen gern?
Die Junge, als wenn sie ertappt worden ist.
Gesenkter Blick, ein leises Ja.
Dazu ein Nicken, der Blick etwas gesenkt.
Die Augen dennoch strahlend.
Mir auch, sehr sogar.
Oh, darf man so Schreiben?
Hier so Öffentlich.
Keine Details, verschone uns mit Details.
Meine Gedanken, sie drehen sich um dieses Mädchen.
Die Zeit wird zu etwas Besonderem mit ihr.
Die Angst, das was ich tue.
Ablehnung.
Das Herz schlägt bis zum Hals, die Angst schnürt die Kehle zu.
Allen Mut zusammen nehmen, sagen das ich sie liebe.
Ihre Empfindung, genauso.
Es wird Wunderschön.
Eine Zeit die nie Enden soll!

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